Forumbeiträge

Philipp Langer
23. Juli 2021
In Allgemeine Diskussionen
Die Essenz von Gin in 5 Fakten erklärt Gin ist DAS Modegetränk im letzten Jahrzehnt. Gin Brennereien sind wie Pilze aus dem Boden gesprisst, und mindestens die Hälfte von ihnen genauso schnell wieder weg vom fenster gewesen. Doch was macht das Getränk so besonders und warum ist das «Ein Gin Tonic, bitte» - «Gerne, welchen Gin hätten Sie gerne» nicht mehr wegzudenken? Das Gin ursprünglich aus Holland kommt und eigentlich Genever hiess, wird mittlerweile schon fast gebetsartig auf fast allen Seiten angeprisen. Wir wollen uns hier mit den Fakten hinter dem Getränk beschäftigen und auch einen Blick auf die Schweizer Gin-Landschaft werfen. Noch ein Gin, bitte N0.1 –Wer schön sein will muss Gin trinken- Durch den hohen Wacholder und Korianderanteil wird dem Gin nachgesagt, die Nierenfunktion des Menschen anzukurbeln. Somit werden Schadstoffe schneller aus dem Körper gespült. Eine Detox-Kur auf Gin Basis ist dennoch nicht zu empfehlen! Auch für Kalorienbewusste ist Gin meist eine bessere Alternative als so manch andere Spirituosen: lediglich 15 kcal pro cl sind im Gin enthalten. Auch hier der Nachtrag: Von einer Gin Diät raten wir definitiv ab. Noch ein Gin bitte N0. 2 – Wenn es mal ein wenig Magie sein soll- Du bist auf der Suche nach einem auch optisch Eindruck machenden Gin-Drink? Man nehme einen beliebigen Gin nach Wahl, ein wenig tasmanischen Pfeffer (gibt es in Feinkostenläden oder auf spezialisierten Onlineshops) und ein klassisches Tonig. Bereite deinen Gin Tonic mit der gleichen Liebe und Hingabe wie gewohnt zu und mahle etwas vom tasmanischen Pfeffer hinein. Wenn du nun das ganze mit Tonic aufgiesst, entstehen plötzlich rosa Schlieren, bis der gesamte Gin Tonic schimmernd rosa ist. Fertig ist das (fast) magische Getränk. Noch ein Gin, bitte N0.3 Wie viele Brennerein gibt es in der Schweiz? Knapp über 100 verschiedene Gins gibt es in der Schweiz. Vor wenigen Jahren waren es noch 21. Eine beeindruckende Zahl wenn man bedenkt, dass es gar nicht so leicht ist eine eigene Brennanlage bewilligt zu bekommen. Ein Grund für die grosse Zahl sind natürlich die Botanicals, welche bei uns etwas herber und wuchtiger ausfallen als die fruchtig, frischen der mediterranen Vertreter. Besonders in und um Zürich herum haben sich grandiose Brennereien etabliert. Der jährliche Swiss Spirit Award (verlinken) kührt jährlich die besten Exemplare in unterschiedlichen Kategorien. Noch ein Gin, bitte N0.4 Welche Botanicals ergeben welchen Gin? Die Frage nach den Botanicals einzelner Gins wird teils sehr gut gehütet. Von den grösseren Ginhäusern erkennt man mittlerweile sofort ihre Haupt-Botanical: bei Hendriks ist es die Gurke und das Rosenwasser, im Monkey 47 die Zitrusfrucht und Preiselbeere und im Bombay Sapphire ist es ganz klassisch der Wacholder. Wir haben euch einiger der bekanntesten Gin-Vertreter aus der Schweiz aufgelistet und geben euch die besondere Botanical mit: Turicum London Dry Gin – Lindenblüte, Tannenspitzen aus Zürich Falco Gin – Mango Deux Freres – Ysopkrau Rheinbrand Gin – Riesling, Meersalz Gift Gin – Sellerieblätter, Pappelknospen nginious! – Goldmelisse, Verveine Noch ein Gin, bitte N0. 5 Gin selber machen @home Du hast Lust den EINEN Gin nach deinen Vorstellungen zu kreieren? Du kennst dich auch nicht so sehr mit dem destillieren von Spirituosen aus? Umso besser, denn destillieren solltest du nicht einfach mal so machen. Zwar gibt es im Internet diverse Tischanlagen zu kaufen, aber in ungeübten Händen kann doch einiges schief gehen, was die eigene Gesundheit und die der Probierpersonen schädigen könnte. Nichtsdestotrotz kannst du dir deinen eigenen Gin zusammenstellen. In unserer How to… -Rubrik findest du unser Rezept für einen Bathtub Gin.
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