Kombucha
Die Probiotische Erfrischung

Kombucha ist ein fermentiertes Getränk, das aus Tee zubereitet wird. Dabei kommen probiotische Bakterien und Hefen zum Einsatz, die den sogenannten Kombucha-Pilz (Scoby) bilden.

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Wie entsteht Kombucha?

Der Kombucha entsteht durch einen Fermentationsprozess, bei dem Bakterien und Hefen den Zucker in verschiedene Säuren und Kohlensäure umwandeln. 

Ein unerlässlicher Bestandteil der Kombuchaherstellung ist der sogenannte SCOBY ( symbiotic culture of bacteria and yeasts), eine Masse aus unzähligen Mikroorganismen, Hefen und Pilzen. Dieser vergärt den Zucker und startet die Fermentation des Getränks und verleiht ihm den speziellen süss-sauren Geschmack.

Was ist in einem Kombucha alles enthalten?

Der fertig fermentierte Kombucha ist ein lebendiges Getränk, natürlich für den Fall dieser wurde nicht pasteurisiert oder auf eine andere Art und Weise haltbar gemacht.

Unzählige Mikroorganismen befinden sich im Kombucha, welche probiotisch und antibakterielle sind.

Wie bei anderen fermentierten Produkten regt auch der Kombucha den Stoffwechsel an, weshalb er bei Verdauungsbeschwerden, Hautproblemen und zur Stärkung des Immunsystems getrunken wird.

Dabei ist Kombucha kohlenhydratarm, fettfrei und deckt bereits ab 100ml mehr als die empfohlene Tagesmenge an Vitamin B1, B2, B6 und B12 ab.

Kombucha Getränk
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Gibt es ein "Zuviel" Kombucha trinken?

Viele Hersteller geben eine Richtlinie von einem halben Liter pro Tag an. Einen konkreten Nachweis, dass sich zuviel Kombucha negativ auf den Körper auswirkt gibt es nicht. 

Auch bei der Tageszeit, wann der Kombucha am besten seine Wirkung entfaltet, gehen die Meinungen auseinander. 

Hier sollte man ganz nach seinem persönlichen Geschmack und seinem Tagesplan gehen. Immerhin bleibt der Kombucha bei all seinen positiven Wirkungen immer noch ein Erfrischungsgetränk.

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Wie lange ist Kombucha haltbar?

Im Kühlschrank können sie das fertige Kombucha-Getränk über mehrere Monate aufbewahren. Bei kühlen Temperaturen wird die Fermentation nahezu gestoppt. Es kann aber trotzdem sein, dass er noch etwas weiter fermentiert und der Geschmack dadurch saurer wird. Wirklich schlecht wird er nicht, höchstens ungeniessbar, weil er zu sehr nach Essig schmeckt. Selbst dann können Sie ihn aber noch für Salatdressings verwenden.

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